Berliner Erklärung

Berliner Erklärung – Erster Schritt für gesetzliche Quote

Mit der „Berliner Erklärung“ fordert ein breites gesellschaftliches Bündnis öffentlich eine verbindliche Frauenquote für Aufsichtsräte börsennotierter, mitbestimmungspflichtiger und öffentlicher Unternehmen in Deutschland.

Mit der Berliner Erklärung haben sich erstmals Frauen aller Fraktionen des Deutschen Bundestages gemeinsam zur Frage gesetzlicher Vorgaben mit dem Ziel der Erhöhung des Frauenanteils in den Führungsetagen der Wirtschaft positioniert und gemeinsame Forderungen aufgestellt.

Es ist unerträglich, wenn nach wie vor viel hochqualifizierte Frauen in Deutschland an die „gläserne Decke“ stoßen. Beispielsweise sind nur 2,5 Prozent der Vorstandsposten der 200 größten deutschen Unternehmen mit Frauen besetzt. Die „Berliner Erklärung“ ist auch ein Zeichen dafür, dass sich endlich auch auch bei uns in Deutschland die Erkenntnis durch setzt, dass wir mit freiwilligen Vereinbarungen nicht weiterkommen.

Damit sei das Ziel, die Gleichstellung, aber noch nicht erreicht. „Das ist ein erster Schritt“ machte Maria Noichl, MdL deutlich. „Schon viel zu lange ringen CDU/CSU und FDP um eine klare Position. Der Gipfel ist der Vorschlag von Ministerin Schröder zu einer sogenannten Flexiquote. Gleichstellungspolitik mit Herz und Hand sieht anders aus. Die SPD zielt auf eine verbindliche, gesetzlich 40 Prozentquote nicht nur in Aufsichtsräten sondern auch in Vorständen deutscher Konzerne“. Einen entsprechenden Gesetzentwurf wird die SPD- Bundestagsfraktion zur Abstimmung im Bundestag stellen.

 

„Unterschreiben auch Sie die „Berliner Erklärung“ und machen so ihre Unterstützung deutlich. Die Berliner Erklärung kann im Internet unter http://www.berlinererklaerung.de unterschrieben werden.
Marial Noichl, MdL
Vorsitzende AsF Oberbayern