Bayrischer Sozialbericht 2012

Sozialministerin Haderthauer stellt den aktuellen Sozialbericht vor.

Stoff genug für kritische Einwürfe bietet er wahrlich: So ist etwa „eine deutliche Zunahme des Anteils von Haushalten ohne Kinder zu beobachten“, was nicht zuletzt etwas mit den unsicheren Perspektiven im Arbeitsleben zu tun hat. Immer häufiger müssen demnach auch Bayerns ArbeitnehmerInnen Jobs „mit niedrigen Stundenlöhnen“ annehmen, in Unsicherheit durch befristete Arbeitsverträgen leben oder sich gar nur mit Minijobs zufrieden geben und schaffen es nicht Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Es bleibt viel zu tun!

Hier der Link zum aktuellen Sozialbericht: Klick

Das Thema Frauen und Gleichstellung wird bei der „aktuellen Situation“ A unter Punkt 7 und 8, bei der „Situationsanalyse“ B in Kapitel 9/ 10 behandelt

Betreuungsgeld – nicht mit uns!

Das Betreuungsgeld wird den Staat voraussichtlich 1,2 Milliarden Euro jährlich kosten. Mit diesem Geld könnten 120.000 neue Kitaplätze geschaffen werden. Am Donnerstag debattiert der Bundestag die umstrittene Fernhalteprämie. Sollte das Betreuungsgeld Gesetz werden und das Geld nicht in den Kita-Ausbau fließen, droht der Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz endgültig zu scheitern.

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