Verarschung

verarsche

„Wir lassen uns nicht verarschen“ – so die Landtagsfrauen der SPD.
v.l.n.r.: Maria Noichl, Isabell Zacharias, Adelheid Rupp, Simone Strohmayr, Johanna Werner-Muggendorfer

letztens im Bayrischen Landtag:

Da fordert die CSU großspurig die Gleichstellung der Mütter mit Kindern die vor 1992 geboren wurden, mit den Müttern deren Kinder nach 1992 geboren wurden. „Reines Wahlkampfgetöse und Verarschung“ kommentiert die Landtagsabgeordnete und Asf-Oberbayernvorsitzende Maria Noichl das durchsichtige Wahlkampfmanöver: „schliesslich weiß die CSU genau, dass Bundesfinanzminister Schäuble (CDU) bereits sein Veto gegen die von der CSU vorgeschlagene Lösung eingelegt hat“.

Micky Wenngatz, stellvertretende Vorsitzende der bayrischen SPD-Frauen: “ Wer es ehrlich meint, muss auch erklären wie das finanziert werden soll. Die SPD kann das: Wir fordern eine Finanzierung über das Betreuungsgeld und eine Reform des Ehegattensplitting“.

Altersarmut ist weiblich

„Um Altersarmut bei Frauen zu verhindern brauchen wir aber mehr“ fordert Wenngatz. Es müssten neben Erziehungszeiten, auch Zeiten, in denen Angehörige gepflegt werden, bei der Rentenberechnung stärker berücksichtigt werden. Dies gelte auch für die Pflege von Demenzkranken. „Darüber hinaus brauen Frauen gleichen Lohn – statt Lohndumping, gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Gleichstellung im Beruf“.

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