Istanbuler Konvention

Der Kampf gegen Gewalt an Frauen

Das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt – kurz Istanbuler Konvention

LonelinessDas Übereinkommen, das am 11. Mai 2011 in Istanbul unterschrieben und durch die Ratifizierung der ersten zehn Länder Europas am 1. August in Kraft getreten ist, ist der erste international rechtsverbindliche Vertrag, der einen umfassenden rechtlichen Rahmen zum Schutz von Frauen vor Gewalt festlegt. Das Übereinkommen definiert verschiedene Formen von Gewalt und legt einheitliche und grundlegende Definitionen fest. So sorgt es auch für die Anerkennung der verschiedenen Formen von Gewalt in den Ländern. Continue reading

AsF war vor Ort

sichere_wiesnSPD-Frauen besuchen den Security Point für Frauen auf der Münchner Wies´n

Eigenschutzfähigkeit eingeschränkt“
K.O.-Tropfen im Glas – oder nur zu viel getrunken? Handtasche verloren – oder den Hotelnamen vergessen?
In diesen Situationen sind Frauen ganz besonders Übergriffen ausgesetzt und statistisch in hohem Maße von Vergewaltigung bedroht.

„Es geht nicht um Schuld – es geht um Schutz von Frauen“, so fasst Frau Alexandra Stigger vom Frauennotruf München die Arbeitsweise des Security Point auf der Münchner Wies´n zusammen. Die drei Münchner Beratungsstellen für Frauen: Frauennotruf München, AMYNA und IMMA leisten seit Jahren wertvolle Präventionsarbeit gegen Gewalt an Frauen.

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40 Jahre AsF

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Liebe Genossinnen,
die Jubiläumsfeier „40 Jahre ASF“ in Ludwigshafen am 23. März rückt näher. Ihr seid alle herzlich eingeladen.

Unser Parteivorsitzender Sigmar Gabriel, viele Frauen, die die AsF in den letzten 40 Jahren begleitet haben und viele engagierte Frauen vor Ort, garantieren für eine abwechslungsreiche und interessante Veranstaltung.

Seid auch ihr dabei!

Die Anmeldung funktioniert über den Anmeldelink https://anmeldung.spd.de/v/10237 ganz einfach und dieser Link kann auch an alle Interessierte weitergegeben werden.

Dieses Jubiläum ist euer Jubiläum und ihr könnt durch eure Mobilisierung dazu beitragen, dass es ein unvergesslicher Tag wird, der die ASF angemessen würdigt!

SPD-Frauen verärgert über Bundesregierung

Merkel und von der Leyen wollen EU-Frauenquote stoppen

„Merkel darf die Frauenquote nicht blockieren!“, fordert die stellvertretende Vorsitzende der sozialdemokratischen Frauen (AsF) in Bayern Micky Wenngatz. Die AsF begrüßt den Richtlinienvorschlag durch EU-JustizkommissarinViviane Reding, der eine ausgewogenere Vertretung von Männern und Frauen in den Aufsichtsräten börsennotierter Unternehmen vorsieht als einen richtigen Schritt. Die Bundesregierung, allen voran Merkel, Schröder und von der Leyen will diese Richtlinie stoppen und wies am Montag ihre ständige Vertretung in Brüssel an, eine Mehrheit für die geplante Richtlinie zu verhindern.

„Jetzt versucht die schwarz-gelbe Bundesregierung auf der Zielgerade diesen wichtigen Fortschritt für die Frauen zu verhindern. Das darf und das wird ihr nicht gelingen“ ist sich Micky Wenngatz im Hinblick auf die kommenden Bundestagswahlen sicher. Denn erfahrungsgemäß ziehe sich das Gesetzgebungsverfahren bis nach den Wahlen hin. „Eine sozialdemokratisch geführte Bundesregierung wird nicht nur diese Anweisung wieder zurückziehen und sondern sich um eine Mehrheit für die Richtlinie in Europa bemühen.“

Es sei pure Schaumschlägerei wenn in Sonntagsreden von mehr Gleichstellung gesprochen wird (wie Kristina Schröder zum 102. Internationalen Frauentag) und kaum sind die letzten Worte verklungen, dieses fatale Signal gegen die Quote nach Brüssel gesendet wird. Dieses Verhalten sei ein deutlicher Beleg für die überholte, antiquierte und frauenfeindliche Politik der Union, die am realen Leben vorbei ginge. Dabei ist Deutschland das frauenpolitische Schlusslicht in Europa. In Deutschland liegt die Lohndifferenz bei gleichwertiger Arbeit zwischen Männern und Frauen bei 22 Prozent, in Bayern sogar bei 26 Prozent. Der Frauenanteil in Aufsichtsräten liegt gerade einmal bei 12,7 Prozent und in den Vorständen sogar nur bei 3,4 Prozent. „Das ist ungerecht und wirtschaftspolitischer Unsinn, erklärte Wenngatz „Wenn die Frauen das nicht mehr hinnehmen wollen müssen sie sich sehr genau überlegen wen sie am 22. September wählen“ fordert Micky Wenngatz.

Verarschung

verarsche

„Wir lassen uns nicht verarschen“ – so die Landtagsfrauen der SPD.
v.l.n.r.: Maria Noichl, Isabell Zacharias, Adelheid Rupp, Simone Strohmayr, Johanna Werner-Muggendorfer

letztens im Bayrischen Landtag:

Da fordert die CSU großspurig die Gleichstellung der Mütter mit Kindern die vor 1992 geboren wurden, mit den Müttern deren Kinder nach 1992 geboren wurden. „Reines Wahlkampfgetöse und Verarschung“ kommentiert die Landtagsabgeordnete und Asf-Oberbayernvorsitzende Maria Noichl das durchsichtige Wahlkampfmanöver: „schliesslich weiß die CSU genau, dass Bundesfinanzminister Schäuble (CDU) bereits sein Veto gegen die von der CSU vorgeschlagene Lösung eingelegt hat“.

Micky Wenngatz, stellvertretende Vorsitzende der bayrischen SPD-Frauen: “ Wer es ehrlich meint, muss auch erklären wie das finanziert werden soll. Die SPD kann das: Wir fordern eine Finanzierung über das Betreuungsgeld und eine Reform des Ehegattensplitting“.

Altersarmut ist weiblich

„Um Altersarmut bei Frauen zu verhindern brauchen wir aber mehr“ fordert Wenngatz. Es müssten neben Erziehungszeiten, auch Zeiten, in denen Angehörige gepflegt werden, bei der Rentenberechnung stärker berücksichtigt werden. Dies gelte auch für die Pflege von Demenzkranken. „Darüber hinaus brauen Frauen gleichen Lohn – statt Lohndumping, gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Gleichstellung im Beruf“.

Brunch – Eine gute Gelegenheit

Auch dieses Jahr treffen sich die oberbayrischen Frauen zu einem gemütlich Brunch.
Ihr seid alle herzlich eingeladen dabei zu sein.

 

Brunch 2012

Brunch im Janauar 2012

Sonntag, den 13. Januar 2013, ab 11 Uhr
Bistro Treibhaus, Heilmannstr. 2
82049 Pullach im Isartal

Bitte meldet Euch bei Maria Noichl per Email maria.noichl(at)cablenet.de oder telefonisch Telefon 08031-380393 an, damit wir wissen, ob die Anzahl der reservierten Plätze reicht!

Kunst&Kultur

Die Rosenheimer Landtagsabgeordnete Maria Noichl präsentiert ihr 5. Landtagskabarett:
O MArianne hilf!“ mit Annamirl Spies.

Nach 16 Jahren Couplet-AG hat sich Anna M. Spies von der Vielmännerei verabschiedet und für ein Leben als Single entschieden. Aber solo heißt noch lange nicht einsam! Und so reist sie jetzt mit ein paar reizenden Damen im Gepäck durch Bayern.

In die Tasche gepackt hat sie ihr die Autorin und Regisseurin Martina Schnell. Und was passiert, wenn sie die ganze Weiberwirtschaft aus dem Sack lässt, sehen Sie am besten live, wenn es heißt: „O MArianne hilf!“ – Aus der Schatztruhe einer alleinerziehenden Großmutter.

Wer sie kennt, der weiß: Die „niederbayerische Bühnengranate“ (Süddeutsche Zeitung) zündet immer da, wo’s ums pralle Leben geht. Alias Marianne Schwinghammer taucht sie genau da ein, wo der Sumpf am größten ist: in der Familie!

Donnerstag, 27. September – Wirt von Dred, Großkarolinenfeld
Beginn 19.30 (Einlass 18.30) – Eintritt 15,- / erm. 13,- €
Karten: Bürgerbüro Noichl, Am Neubau 1, Rosenheim, Tel. 08031 – 380 393 + Buchhandlung Vogl, Karolinenplatz 10, Großkarolinenfeld, Tel. 08031 – 5 91 65

Zum Tod von Monica Lochner-Fischer

Am Freitag, den 3. August ist Monica Lochner-Fischer gestorben.

Monica war 1992 bis 2008 Landtagsabgeordnete der bayerischen SPD, bis 2006 frauenpolitische Sprecherin der Fraktion und zudem Vorsitzendes der bayerischen AsF.

Ich bin ihr persönlich nur ein paar Mal begegnet, aber sie hat mich bei jeder dieser Begegnungen sehr beeindruckt. Denn es war ihr anzumerken, dass sie mit ganzem Herzen für die Sache der kleinen (und mittleren) Leute stritt – für Gerechtigkeit also, das ursozialdemokratische Anliegen.

Dabei ging es ihr auch immer um Gerechtigkeit für Frauen. Als Monica anfing Politik zu machen, eckte man bzw. frau mit diesem Thema noch viel stärker an als heute. Aber das schreckte sie nicht ab. Sie wusste, dass Gerechtigkeit keine romantische Idee ist, sondern vor allem von der Verteilung von Arbeit und Geld abhängt. Deshalb setzte sie sich dafür ein, dass Frauen auch mit Kindern berufstätig sein können (sie selbst war fast ein Jahrzehnt lang alleinerziehende berufstätige Mutter). Deshalb war sie Haushaltpolitikerin. Und deshalb kämpfte sie für den Erhalt der staatlichen Sozial- und Rentenversicherung, die für sie das einzig verlässliche System der Absicherung waren.

Monica Lochner-Fischer wurde nur 60 Jahre alt. Sie wird in der bayerischen SPD fehlen – sie fehlt schon, seit ihre Erkrankung so schlimm wurde, dass sie sich von ihren politischen Ämter zurückziehen musste. Sie wird ganz besonders uns Frauen fehlen.

Ich wünsche ihrer Familie viel Kraft in der Zeit der Trauer. Uns allen wünsche ich, dass wir so mutig und stringent denken und handeln wie Monica.

Micky Wenngatz
stellvertretende Vorsitzende
der AsF Bayern

Bayrischer Sozialbericht 2012

Sozialministerin Haderthauer stellt den aktuellen Sozialbericht vor.

Stoff genug für kritische Einwürfe bietet er wahrlich: So ist etwa „eine deutliche Zunahme des Anteils von Haushalten ohne Kinder zu beobachten“, was nicht zuletzt etwas mit den unsicheren Perspektiven im Arbeitsleben zu tun hat. Immer häufiger müssen demnach auch Bayerns ArbeitnehmerInnen Jobs „mit niedrigen Stundenlöhnen“ annehmen, in Unsicherheit durch befristete Arbeitsverträgen leben oder sich gar nur mit Minijobs zufrieden geben und schaffen es nicht Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Es bleibt viel zu tun!

Hier der Link zum aktuellen Sozialbericht: Klick

Das Thema Frauen und Gleichstellung wird bei der „aktuellen Situation“ A unter Punkt 7 und 8, bei der „Situationsanalyse“ B in Kapitel 9/ 10 behandelt